Archery Talk Forum banner

Wer von Euch macht Nock Set Tieing?

1953 Views 14 Replies 11 Participants Last post by  Dugga Boy
Auf der Suche nach Erklärung für meine Tuningprobs mit dem AM, habe ich u. a. diese Methode überdacht:

http://www.archerytalk.com/vb/showthread.php?t=375122

Bislang bin ich immer ohne ausgekommen, allerdings ist der AM mein bislang kürzester Bogen und es könnte schon sein, dass sich die Nock etwas "bedrängt fühlt".

Wie haltet Ihr das ?

DB
1 - 15 of 15 Posts

· Registered
Joined
·
578 Posts
Ich habe erst heute Nachmittag den Vergleich Loop mit zusaetzlichem Messingnockpunkt und Tru-Nock gemacht. Bei der TRU Nock wird die Nocke nicht eingeklemmt und hat mehr "Spiel", was meiner Meinung nach zu einen geringerem Einfluss auf den Pfeil fuehrt. Besonders die dicken Easton Nocken neigten zum "kleben" zwischen dem Loop (ohne Schutzwiklung). Die TRU Nock kennt dieses Probl. nicht. Die TRU-Nock verwende ich immer gern beim einschiessen, da der Nockpunkt problemlos veraendert werden kann. Der gewickelte Nockpunkt erscheint mir Ideal zu sein - und spart auch noch ordentlich Gewicht im VGL. zu TRI Nock. Derzeit habe ich kein .26er Serving da, werde es aber mal mit duennerem Versuchen.
Gruesse
Frank
 

· Registered
Joined
·
616 Posts
Hallo Markus,

ich wickele einen sehr kleinen Nockpunkt (verwende einfaches Nylon Serving No 3 1/2 von Brownell) unterhalb der zu platzierenden Pfeilnocke und setzte dann das Loop.
Grund dafür war, dass ehemals der Pfeil etwas schwerelos auf der auflage "tanzte". Ein Nockpunkt (seinerzeit noch Messing Saunders schwarz) oberhalb verstärkte den Effekt. Setzte ich ihn unterhalb, drückte das den Pfeil auf die Auflage.
Mittlerweile wickle ich drei Windungen unterhalb und knote einfach.
Fluppt!

Gruß Rolf

PS.: Mein Auszug liegt bei 30,6". Mit 39" Achsenlänge ist meine Knifte wahrlich nicht kurz.
 

· Registered
Joined
·
287 Posts
Hallo Markus,

da ich meist die kürzeren Compoundbogen bevorzuge, habe ich mir angewöhnt ober- und unterhalb der Pfeilnock einen kleinen Nockpunkt zu wickeln. Das D-Loop wird außerhalb dieser Nockpunkte befestigt. Der Abstand der beiden Nockpunkte ist so bemessen, daß die Nocke im vollen Auszug nicht gedrückt wird. (d. h. die Nocke hat bei Spannhöhe etwa 1/8" Spiel) Vorher hatte ich manchmal das Problem, daß die großen Knoten des Loops bei Vollauszug die Nock gedrückt haben und der Pfeil nicht sauber flog.
Durch unterschiedliche Länge der Nockpunkte, kann ich festlegen, wo sich das Release im Verhältnis zu der Nock, bei Vollauszug befindet. Und dadurch kann ich dem Pfeil mehr oder weniger Auflagedruck geben. Wem also beim Zurückziehen der Pfeil von der Auflage hüpft, sollte dies mal probieren.

Welchen Einfluß das Ganze aufs Papiertuning hat, weiß ich nicht, da ich vom Papierstanzen nicht viel allzuviel als Tuningmöglichkeit halte. :)

Gruß
Blacky
 

· Registered
Joined
·
6,311 Posts
Discussion Starter · #6 ·
Danke soweit an alle. Ich werd's mal probieren.

Mach ich grundsaetzlich :darkbeer: , und zwar seit Scarlino Salo ;)
Ja, das weiß ich noch. Sch...turnier vor 12 Jahren.
Danach hatte ich ja die Kugelnock im Einsatz. Ging auch sehr gut, wenn sie einmal drübergewürgt war.

Hallo Markus,

da ich meist die kürzeren Compoundbogen bevorzuge, habe ich mir angewöhnt ober- und unterhalb der Pfeilnock einen kleinen Nockpunkt zu wickeln. Das D-Loop wird außerhalb dieser Nockpunkte befestigt. Der Abstand der beiden Nockpunkte ist so bemessen, daß die Nocke im vollen Auszug nicht gedrückt wird. (d. h. die Nocke hat bei Spannhöhe etwa 1/8" Spiel) Vorher hatte ich manchmal das Problem, daß die großen Knoten des Loops bei Vollauszug die Nock gedrückt haben und der Pfeil nicht sauber flog.
Durch unterschiedliche Länge der Nockpunkte, kann ich festlegen, wo sich das Release im Verhältnis zu der Nock, bei Vollauszug befindet. Und dadurch kann ich dem Pfeil mehr oder weniger Auflagedruck geben. Wem also beim Zurückziehen der Pfeil von der Auflage hüpft, sollte dies mal probieren.

Welchen Einfluß das Ganze aufs Papiertuning hat, weiß ich nicht, da ich vom Papierstanzen nicht viel allzuviel als Tuningmöglichkeit halte. :)

Gruß
Blacky
Ja, macht Sinn. Das könnte in der Tat daran liegen, dass ich in der Bogenkürze eine gewisse Grenze (Winkel) unterschritten habe.
Die Position des Releases bzw. die Form des Loops im Auszug kann ich ganz gut im Drawboard simulieren. Dann entscheide ich wieviel ich wohin wickle.

DB
 

· Registered
Joined
·
226 Posts
Hallo Markus,

ich mache es wie JD und mache den unteren Nockpunkt doppelt so breit
wie den oberen. Dann sitzt der Loopeinhakpunkt besser hinter der Nocke!
Dann das Loop nicht zu kurz, damit wenig Kräfte Richtung Nocke wirken.
Dann klemmt nix und alles ist gut!:eek::eek:
 

· Registered
Joined
·
6,311 Posts
Discussion Starter · #9 ·
Hallo Markus,

ich mache es wie JD und mache den unteren Nockpunkt doppelt so breit
wie den oberen. Dann sitzt der Loopeinhakpunkt besser hinter der Nocke!
Dann das Loop nicht zu kurz, damit wenig Kräfte Richtung Nocke wirken.
Dann klemmt nix und alles ist gut!:eek::eek:
Ich musste erstmal überlegen, wer JD ist.

Ja, verstehe. Auch wenn ich das Ganze für etwas philosophisch halte, wieviel man drüber und wieviel drunter mit wieviel Luft etc.
Der Mensch ist nunmal beruhigt, wenn's gerade ist. :)
Die Nockposition im Moment des Verlassens der Sehne finde ich persönlich wichtiger.

Ich hatte die Kugelnock seinerzeit montiert, weil die leichte Klemmung im Loop die superleichten ACEs von der Auflage gelupft hatte.
Bei 550gr. Pfeilen mit ner 150gr. Spitze lupft da natürlich nix mehr.

Allerdings kann ich mich noch gut an die Zeiten erinnern, wo zwei Klemmringe oberhalb des Nockpunktes und ein Eliminatorbutton unterhalb verwendet wurden. Das Release wurde unterhalb des Buttons eingehangen.
Das war Klemmung pur und die Stifte gingen auch gerade raus.

Gerade hab ich ne neue Mittelwicklung aufgezogen und warte bis morgen bis das Liquid-Lok ganz trocken ist.

DB
 

· Premium Member
Joined
·
2,358 Posts
Also ich benutz im Moment noch nen Messingnockpunkt. Ging einfach schneller. Normalerweise würde ich allerdings auch nen kleinen Nockpunkt wickeln. Außerdem lasse ich minimal Spiel für die Nock damit da nichts so sehr geklemmt wird.
 

· Registered
Joined
·
878 Posts
Ich hab alle Variationen durchprobiert und keinen Präzisionunterschied zwischen einer geklemmten und freien Nocke feststellen können. Im Gegenteil - mit zusätzlichen Knoten zieht sich das Loop total aus der Mitte. (pdf. unter thread AM 35) Das sieht einfach sch... aus.
Gestern hab ich mir eine neue, lange Mittenwicklung draufgemacht, weil mit dem ständigen Loopversuchen die alte sehr gelitten hat.
Den Pfeil hab ich auf 90°, mittig über die Unterkante Buttonloch gesetzt und ein und ein Loop ohne zusätzliche Knoten gebunden. Schon der erste unbefiederte Schaft steckte auf 30 Meter noch ziemlich gerade in der Scheibe, 15 cm entfernt von der Gruppe auf 5:00. Nach weiteren 30 Schuß nochmals alles nachgemessen. Dann mit 6 Stück SF Jagdpfeilen auf 20 Meter auf Einzelspots getestet. 35mm wenn man alle 6 auf einem Spot zusammensteckt.
So bleibts und ich fummel nicht mehr dran rum.
 

· Registered
Joined
·
697 Posts

· Registered
Joined
·
6,311 Posts
Discussion Starter · #13 · (Edited)
Ich hab alle Variationen durchprobiert und keinen Präzisionunterschied zwischen einer geklemmten und freien Nocke feststellen können.
Ich hab dieselben Erfahrungen gemacht. Technisch macht es für mich nicht viel Sinn und ist in erster Linie was fürs Auge.
Im Moment des Lösens legt sich die Sehne die Nocke ohnehin so zurecht wie sie will.
Gegen die Kraft der Sehne ist das bisschen Haftreibung eines Loopknotens auf der Nock ein Mückenfurz im Weltall.

Allerdings schadet es auch nicht und bei extrem leichten Pfeilen kann es durchaus sinnvoll sein.

...aber was soll ich mit leichten Pfeilen?

DB
 
1 - 15 of 15 Posts
This is an older thread, you may not receive a response, and could be reviving an old thread. Please consider creating a new thread.
Top